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Susanne Juliana Bosch

Heilpraktikerin (Psychotherapie), Autorin

Praxis für Körperpsychotherapie

Körperpsychotherapie, Traumatherapie,

Buddhistische Psychologie, Meridian-Klopf-Therapie

Ausbildung Buddhistische Psychologie + Heilpraktiker (Psych.)

Mein Blog

Blog

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Nacht-Zauberin

Posted on August 18, 2020 at 10:15 AM Comments comments (0)
Nacht-Zauberin

Der kühle, dunkelblaue Schleier, der sich sanft über Felder, Wiesen und Wälder legt ist durchzogen von silbrigem Sternen-Glitzerlicht wie das Gewand einer großen Zauberin. Mit ihrem Licht aus Mondschein öffnet sie unsere Herzen, ohne dass es uns bewusst ist. Hast du schon einmal bemerkt wie intensiv unsere Empfindungen in der Nacht sind? Wenn wir uns hinlegen, unsere Augen schließen und uns in das Land der Träume gleiten lassen, sind die Tore zu unserem Herzen und zu unserer Seele weit geöffnet. Die Phantasie malt Traumbilder in den unglaublichsten Farben. Sehnsucht, Freude und Liebe aber auch Angst und Schmerz zeichnen Geschichten und unsere Empfindungen brennen heiß in unseren Herzen.
Wir sind offen, verletzlich und empfindsam wie Kinder. Die Magie der Nacht-Zauberin umfasst uns alle wie ein kühler, dunkler Schleier.

Als ich Kind war, stellte ich mir vor, dass die Nacht mit ihrem Zauber, die Spielfiguren an meinem Bett lebendig macht. So konnten wir gemeinsame Abenteuer erleben, Pumuckel, Biene Maja, Nils Holgerson und ich. Und all die Wald-Wesen, die mich am Tage im Spiel begleitet hatten, waren auch dabei. Die Nacht war eine große Zauberin für mich und eingebettet in ihre Magie, erlebte ich Trost und Abenteuer zugleich mit meinen Begleitern.

Die Nacht-Zauberin lehrt uns jede Nacht das Loslassen. Es ist eine kostbare Zeit, die uns selten bewusst ist. So empfindsam wie im sanften Raum zwischen Wachen und Schlaf sind wir selten. Alle Rhythmen in unserem Körper verändern sich und das Tor zu unserem Unterbewusstsein ist weit geöffnet.
Lass dich auf das Gleiten ins Ungewisse ein und sei sanft mit dir in deinen Gedanken. Gib je einen Tropfen Sanftmut, Liebe und Mitgefühl in deinen Geist. Nutze diese kostbare Zeit für dich.

Wenn es Menschen in deinem Leben gibt, denen du dein Herz verschlossen hast, weil sie dich vielleicht verletzt haben, kannst du versuchen ihnen in diesem Moment einen Gruß aus deinem Herzen zu schicken. Verstricke dich nicht in Geschichten, sende einfach einen Gruß von Herz zu Herz, auch wenn dieser Mensch bereits verstorben ist. Diese Geste kann Frieden und Heilung einladen.
Wenn du Mühe hast einzuschlafen, setze dich noch einmal hin und lausche deinem Atemrhythmus. Lass alle Gedanken ziehen und verbinde dich ganz mit deinem Atem, so als ob du dich sanft in die Arme der Nacht-Zauberin kuscheln würdest.
Gib dich hin und fließe mit dem Loslassen in eine zauberhafte Nacht.
Und wenn du mitten in der Nacht aufwachen solltest, übe auch dann die Sanftmut des Loslassens mit dir und lausche deinem Atem. Folge ihm in deinen Körper hinein und wieder hinaus. Vertraue der Nacht-Zauberin, sie weckt dich nicht, um dich zu ärgern, sie weckt dich, damit du dich zum Beispiel in Sanftmut und Loslassen übst. Wenn du nicht weißt, warum sie dich weckt, frage sie und sie wird dir antworten.

In einem Spruch heißt es „in der Nacht sind alle Schaukeln frei“.Vielleicht treffen wir uns beim Schaukeln?
Susanne

Welchen Film wählst du?

Posted on July 18, 2020 at 12:16 PM Comments comments (0)

Welchen Film wählst du?
(ein freier Text, inspiriert von einem Teaching von Thay Thien Son)
 
Wir alle tragen eine falsche Existenz in uns.
Diese Existenz ist unser Konzept von uns selbst, vom Leben, von den Menschen und der Welt. Sie wird geprägt von individuellen Erfahrungen, Erlebnissen und Dingen, die wir als Kind hören. Das Grundthema unserer Existenz bringen wir schon mit in dieses Leben, es ist ein karmisches Thema, das uns die Chance offeriert, daran zu wachsen.
In dem Konzept unserer Existenz sind Glaubenssätze gespeichert, die dazu führen, dass wir aus Gewohnheit und Verstrickung heraus immer wieder ähnliche Situationen schaffen, die uns leiden lassen. Es fühlt sich so an, als ob uns „aus irgendeinem unerfindlichen Grund“ immer wieder dasselbe passiert im Leben. Wir geraten immer wieder in die gleichen Beziehungsmuster, erleben immer wieder ähnliche Verletzungen und verstehen oft viele Jahre nicht, warum das so ist.
Die Themen der falschen Existenz können zum Beispiel lauten „ich bin nicht gut genug“, „ich bin ein Opfer meiner Umstände“ oder „ich habe es nicht verdient glücklich zu sein“ und so weiter.
 
Wenn wir uns auf den Weg einer spirituellen Weiterentwicklung wagen, erkennen wir irgendwann, dass uns diese Momente, in denen wir wieder verletzt werden und leiden oder scheitern, nicht „einfach passieren“, sondern dass wir selbst die Regieanweisungen dafür gegeben haben. In unseren festen Überzeugungen, die wir in uns tragen, „greifen“ wir automatisch immer wieder nach denselben Mustern, Gedanken und Handlungsweisen.
Es ist ein unbewusster Prozess, der uns dazu führt, dass wir immer wieder Situationen schaffen, in denen uns genau das begegnet: z.B. die Botschaft „ich bin (wieder) nicht gut genug“.
Ich gehe noch einen Schritt weiter: wir suchen uns sogar genau die Menschen raus, die uns exakt die Information unserer falschen Existenz immer wieder bestätigen.
Und damit „legen wir immer wieder denselben Film in unseren Projektor“, wir wählen immer wieder dasselbe Filmgenre aus.
 
Wir alle haben eine große Leinwand aufgebaut, auf der unser Lebensfilm zu sehen ist.
Aus der Perspektive der westlichen Psychologie geht es in einer Weiterentwicklung darum in die Handlung des Filmes einzusteigen und sie vielleicht zu verstehen oder gegebenenfalls zu verändern, so dass es zum Ende hin mehr Aspekte von einem „Happy End“ geben kann.
Die Buddhistische Psychologie betrachtet das „Drumherum“ im Kinosaal. Der Inhalt/die Handlung des Filmes sind aus der Betrachtungsweise der Buddhistischen Psychologie nicht vordergründig. Sie achtet zum Beispiel darauf welches Filmgenre eingelegt wurde in den Projektor. Läuft da immer wieder ein Drama? Oder ist es eher ein Krimi, oder eine Komödie? Das wäre die Frage nach der falschen Existenz. Welche Existenz haben wir gewählt?
Die Buddhistische Psychologie geht davon aus, dass wir selbst diesen Film einlegen. Wir wählen, wir kreieren, wir gestalten – und dann wundern wir uns, warum immer wieder „Drama“ läuft – weil wir uns nicht bewusst machen, dass es unsere eigene Initiative war dieses Filmgenre zu wählen.
 
In den Momenten, in denen Menschen erkennen, dass sie durch ihre Gedanken, durch ihre Handlungen und durch ihre Muster, mit denen sie den Gegebenheiten des Lebens begegnen, aktiv immer wieder denselben Film einlegen, stellt sich meist erst einmal Erleichterung ein.
Es ist durchaus ein positives Gefühl, zu verstehen, dass es neben dem Lebensfilm, der auf unserer Leinwand läuft, auch noch einen Kinosaal gibt, mit einem Projektor, mit einer Leinwand und allerlei anderen Dingen und Möglichkeiten.
Bevor wir das erkennen und verstehen, sind wir in unserem Lebensfilm drin und wir sind gefangen in der Handlung, in der wir uns an bestimmten Stellen handlungsunfähig fühlen, ausgeliefert fühlen, ohnmächtig fühlen. Unser Blick in die Welt, unsere Wahrnehmung des Umfeldes sind gefärbt von dem „Geschmack“, der unsere Handlung/das Filmgenre ausmacht. Ausgestattet mit dieser speziellen Lebensbrille (unsere falsche Existenz) schauen wir in die Welt.
Und wir ahnen vielleicht gar nicht, dass es überhaupt einen Kinosaal und einen Projektor gibt.
 
Hinter unserer falschen Existenz und ihren speziellen Überzeugungen steht eine Sehnsucht. Wenn die Information der falschen Existenz lautet „ich bin nicht gut genug“, verbirgt sich dahinter zum Beispiel die Sehnsucht, dass uns ein anderer Mensch bestätigt und erfahrbar macht, dass wir gut genug und liebenswert sind, so wie wir sind.
Wenn die falsche Existenz sagt „ich bin ein Opfer meiner Umstände“, dann steckt dahinter die Sehnsucht, dass ein Retter auftaucht, der die Umstände verändert und damit „alles gut“ wird.
Diese Sehnsucht bringt uns weg von uns selbst. Weg von der tiefen Verbindung zu uns selbst. Sie sorgt dafür, dass wir innerhalb der Handlung unseres Lebensfilmes nach Menschen suchen, die uns helfen. Das heißt wir bleiben in unseren Themen stecken und drehen uns im Kreis. Denn der Glaube, dass es innerhalb unseres Lebensfilmes jemanden gibt, der uns helfen könnte, ist ein Irrtum. Diese „Strategie“ führt dazu, dass wir festhalten, dass wir eine Erfüllung wollen und damit lassen wir zum einen die Vergänglichkeit nicht zu und wir geraten auf der anderen Seite, die etwas „haben will“, schnell in Trotz und beleidigt sein. Und wir bleiben in der Dualität.
Der Mensch, der denkt „ich bin nicht gut genug“, trägt in der Dualität auch die Überzeugung in sich „du bist nicht gut genug“ und derjenige, der sich als Opfer fühlt, macht andere in seinem Umfeld zum Täter.
 
Es sind komplexe Vorgänge, die uns das Leben schenkt.
Ich wünsche dir die „Horizonterweiterung“, damit du erkennst, dass es außerhalb deines Lebensfilmes einen Kinosaal gibt, in dem ein Projektor steht, der genau das Filmgenre abspielt, das du einlegst.
Du hast die Möglichkeit den Kinosaal und den Projektor zu erkennen, wenn du dir bewusst machst, dass deine Existenz eine falsche Definition deiner Selbst ist. Dieser „Summton“, der im Hintergrund deines Lebens immer mitläuft färbt deine Wahrnehmung, färbt deine Gedanken.
Wenn du bereit bist, das zu sehen, folgt der nächste Schritt. Denn wenn wir uns öffnen, schaffen wir die Voraussetzung, loszulassen. Die Überzeugung loszulassen, dass unser Konzept das „einzig wahre“ ist. Damit öffnen wir der Vergänglichkeit die Tür. Wenn wir festhalten, können wir uns keiner Vergänglichkeit hingeben. Erst wenn wir uns öffnen für das Loslassen, sind wir bereit die Vergänglichkeit einzuladen. Und damit gehen wir in Verbindung mit Mutter Natur. Sie ist die Meisterin der Vergänglichkeit. Wir können alles von ihr lernen, was wir brauchen.
Wenn du in Verbindung bist mit der Natur, dann bist du in Verbindung mit dir selbst. Dann kann Selbstfürsorge und Selbstliebe wachsen. Eine natürliche Folge von einer liebevollen Verbindung zu uns selbst, ist die Verbindung zu anderen Menschen und Wesen und das Mitgefühl für anderen Menschen und Wesen.
 
Dieser ganze Prozess ist fließend und er geht hin und her, wie ein Tanz. Es ist keine Disziplin, in der man verschiedene Punkte abhaken muss, es ist ein Fließen, eine Bewegung, eine Lebendigkeit.
 
Und irgendwann wird uns bewusst, dass man aus dem Kinosaal hinaustreten kann und dass dort eine Welt auf uns wartet, die noch viel größer und vielfältiger ist, als wir zu träumen wagen.
 
Susanne
 
(Die Metapher des Filmprojektors und die Inhalte der Weisheit stammen aus Teachings von Thay Thien Son, zusammengefasst und erzählt von Susanne)

Den Stillstand heilsam nutzen

Posted on March 18, 2020 at 7:20 AM Comments comments (0)
Den Stillstand heilsam nutzen

Die momentane Situation, die Krise rund um COVID 19, der öffentliche Stillstand fordert von allen Menschen einen respektvollen und achtsamen Umgang.
Mir sind zwei Dinge wichtig, die ich hier gerne teilen möchte:
* Ein paar Gedanken zum Thema Angst und was sie in uns auslöst
* Wie kann ich die Krise nutzen für mein Wohlbefinden, was hält mich gesund?

Keine Frage, es braucht einen achtsamen Umgang mit der Situation. Die Bundesregierung hat bestimmte Verbote erteilt, an die es sich zu halten gilt.
Trotzdem ist es mir wichtig, dich auch dazu anzuregen darüber nachzudenken, was gerade mit uns - und um uns drum herum - passiert.
Eine Ärztin schrieb in einem Portal, dass wir gerade einer „Massen-Hypnose“ unterliegen. Diese Überlegung möchte ich aufgreifen, um ein paar Gedanken in dir anzuregen.
Die Technik, die in der Hypnotherapie angewendet wird, um einen Klienten in einen Trancezustand zu versetzen ist das Wiederholen von bestimmten Worten und Inhalten. Gleichzeitig sollen möglichst viele Sinneskanäle angesprochen werden, damit die Interventionen vom Unterbewusstsein des Klienten aufgenommen, gemerkt und umgesetzt werden können. Hierzu ist kein schlafähnlicher Zustand (Trance) notwenig. Der Trancezustand intensiviert die Interventionen (lediglich).

So, wenn man diese Informationen auf die aktuelle Situation überträgt, wird schnell klar, dass die Worte, mit denen wir Menschen gerade auf vielen Wegen „beschallt“ werden, keine heilsamen Auswirkungen auf unseren Organismus haben. Wir hören und lesen Worte wie „Krankheit, Tod, Quarantäne, Pandemie, Verschlimmerung, Ansteckung, besondere Vorsicht, Krise, Katastrophe …und so weiter“.
Wir sehen Bilder die das untermalen, es riecht an vielen Orten nach Desinfektionsmitteln … Kurzum wir werden auf vielfältigen Wegen mit Informationen versorgt, die unser Organismus in einen Ausnahmezustand versetzen. Es geschieht eine öffentliche Fixierung auf Gefahr. Dies löst in unserem Gehirn einen bestimmten Reaktionsmechanismus aus, der dazu führt, dass unsere Urteilsfähigkeit eingeschränkt ist. Und die Möglichkeit, dass die kollektive Angst, die als Unterton in allen Meldungen mitschwingt den Organismus des einzelnen mit der Ausschüttung von Stresshormonen konfrontiert, ist gegeben.
Unser Immunsystem braucht jedoch Sicherheit und Angstfreiheit, um stark und gesund zu bleiben.
Deshalb ist es mir so wichtig dazu anzuregen, dass wir darüber nachdenken, wie wir diese Krise sinnvoll und heilsam nutzen können!
Und wie wir einen gesunden Abstand erreichen können zu den angstmachenden Nachrichten. Dies funktioniert dann, wenn ich eine gute und liebevolle Verbindung zu mir selbst aufbaue.
Dies heißt nicht (!) dass man sich den Vorgaben widersetzen soll.

In manchen Berichterstattungen wird die expansive Ausbreitung von COVID 19 gleichgesetzt mit der Gefährlichkeit des Virus. Hier finde ich wichtig zu bedenken, dass diese Schlussfolgerung nicht korrekt ist. Der Übertragungsweg, der zu einer Infektion führt ist die Tröpfen- und Schmierinfektion. Diese Übertragung ist sehr schwer zu kontrollieren. Allein daran liegt es, dass sich die Infektion so rasch ausbreitet und das ist der Grund für die Vorsichtsmaßnahmen im Kontakt mit anderen Menschen.
Im Moment werden Menschen flächendeckend getestet und untersucht. So eine Situation hatten wir noch nie. Das heißt, die Zahlen, die uns gerade zur Verfügung gestellt werden, gab es bei keiner anderen Virusinfektion. Die expansive Ausbreitung geschieht bei allen Infektionskrankheiten, die denselben Übertragungsweg haben (Tröpfchen-/Schmierinfektion). Nur hatten wir nie Zahlen, anhand derer wir verfolgen konnten wie viele Menschen sich gegenseitig anstecken.

Wenn ich die Nachrichten höre, dass in Wuhan die Vögel wieder singen und dass der Himmel wieder blau ist, dass in Triest die Delfine näher ans Land schwimmen, weil keine Schiffe mehr im Wasser verkehren und dass das Wasser in den Kanälen von Venedig wieder klarer wird …
dann frage ich mich, ob die Natur diese „Auszeit eingefordert“ hat?
War es notwendig, dass wir so massiv an eine Grenze geführt werden, damit wir „aufwachen“?

Und diese Überlegung führt mich zu meinem zweiten Punkt hier in diesem Artikel:

Wie kann ich die Krise heilsam nutzen?

Bezüglich der Überlegungen, dass durch die negative Informationsflut unsere bewusste und unbewusste Angst aktiviert wird, ist es wichtig, dass man möglichst nur ein mal am Tag die aktuellen Nachrichten verfolgt. Suche dir eine seriöse Informationsquelle aus und vermeide die Flut an Meldungen.
Hier ist schon eine wichtige Abgrenzung deinerseits notwendig.
Sollte dir das schwer fallen (denn der Mensch neigt dazu Sensationen „gierig zu verfolgen“), dann versuche folgende Übung:

Verbindung zu dir / Abstand vom äußeren Geschehen
Wenn du den Drang spürst immer mehr und mehr Nachrichten zu konsumieren, entwickle eine heilsame, innere Autorität (wie ein liebevoller, aber konsequenter Elternteil) und sage dir zunächst selbst „ich habe alle notwendigen Informationen, die ich im Moment brauche bereist erhalten“. Nimm dir dann einen Moment Zeit und schließe nach Möglichkeit deine Augen. Du kannst dir eine Hand auf deinen Brustkorb legen, wenn dir das gut tut. Lass dich etwas tiefer atmen und achte darauf, dass du in den Bauch atmest. Bleibe im Kontakt mit deinem Atem und spüre, wie er durch deinen Körper fließt. Er massiert sanft deine inneren Organe und er versorgt deinen Körper mit Sauerstoff. Spüre deinen Körper und deinen Atem im jetzigen Moment.
Wenn dich Gedanken ablenken, komme zurück zu deinem Atem und spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt. Genieße die natürliche Entspannung, die sich durch diesen kurzen Moment der Achtsamkeit einstellt.
Öffne deine Augen wieder und tue bewusst etwas anderes. Öffne ein Fenster, schau nach draußen und nimm die frische Luft wahr. Gehe ein paar Schritte umher, schau dich in der Umgebung um, in der du gerade bist. Auch hier wieder mit der Intension einer liebevollen, aber konsequenten inneren Autorität. Grenze dich ab von dem was dir nicht gut tut.

Eine weitere Achtsamkeitsübung, die hierfür genutzt werden kann, oder auch darüber hinaus genutzt werden kann, dass du eine gute und heilsame Verbindung zu dir selbst aufbauen kannst, ist eine Atemübung nach Thich Nath Hanh:
Einatmen und denken „ich atme ein“
Ausatmen und denken „ich atme aus“
Einatmen und denken „Körper und Geist beruhigen sich“
Ausatmen und denken „ich lächle mir zu“
Einatmen und denken „dieser Moment“
Ausatmen und denken „ist ein guter Moment“

Bei den Achtsamkeitsübungen, die im Moment wirklich sehr zu empfehlen sind, geht es darum dich mit dir selbst zu verbinden, deinen Geist zu klären und zu fokussieren, dich abzugrenzen und eine Basis zu legen, wie du die Auszeit heilsam für dich nutzen kannst.

Was stärkt dein Immunsystem und was hält dich gesund?
Wie oben schon erwähnt, braucht unser Immunsystem Sicherheit und Angstfreiheit um uns gesund halten zu können.
Was uns Menschen zum Beispiel Sicherheit und Geborgenheit vermittelt, sind soziale Kontakte, Kontakte zu Tieren und Erlebnisse in der Natur.
Zur Zeit ist es (paradoxer Weise ;-) ) aus „Sicherheitsgründen“ empfohlen soziale Kotakte zu vermeiden. Hier braucht es deine Kreativität. Wie kannst du in Kontakt kommen mit anderen Menschen, ohne dich einer Infektionsgefahr auszusetzen?
Unsere digitale Welt ermöglicht uns hier einige Alternativen. Manche Menschen werfen Nachbarn, gefährdeten Personengruppen Zettel in den Briefkasten und bieten Telefonkontakte an.
In Italien haben Menschen bei geöffneten Fenstern gemeinsam gesungen.
Das Kuscheln eines Tieres setzt Endorphine (Glückshormone frei und aktiviert den Teil unseres Nervensystems (Parasympathikus), der für die Organerholung zuständig ist.
Nutze die Natur. Schau dich um in der erblühenden Schönheit, die uns zur Zeit umgibt und genieße möglichst viel frische Luft!
Achte auf Bewegung. Wenn du zur Zeit nicht nach draußen kannst, dann bewege dich drinnen. Auch kleine Dehnübungen oder Yoga Positionen vermitteln deinem Körper ein angenehmes Wohlgefühl. Auch hierbei geschieht eine Verbindung zu dir selbst. Im Internet gibt es viele Anleitungen und Anregungen zu Bewegungseinheiten, die du zu Hause praktizieren kannst.
Nutze Humor, um dein Immunsystem zu stärken und um einen gesunden Abstand von der Angst zu halten.
Und noch eine Empfehlung für einen gesunden, stärkenden Vitamin Kick:
Ingwer-Kurkuma-Shot:
Zutaten:
100 g frische Ingwerwurzel
2 -3 Stücke frische Kurkuma Wurzel (3cm)
3 Zitronen
4 Orangen
schwarzer Pfeffer
Zitrusfrüchte auspressen, Ingwer + Kurkuma klein schneiden. Alles in den Mixer und gut pürieren. Durch ein Haarsieb streichen und in eine Glasflasche füllen.
Täglich ein Schnapsglas voll trinken
stärkt die Immunabwehr, hat antibakterielle, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung.

Wenn dich die Angst beschäftigt, lade ich dich ein mit mir gemeinsam achtsame Selbsthilfe zu praktizieren: Du kannst in den Videos direkt mitmachen:

Meridian-Klopf-Therapie

Tapas Akupressur Technik:

Ich wünsche uns allen eine Zeit der heilsamen Veränderung. Lass dein Herz geöffnet und geh in eine liebevolle Verbindung zu dir selbst und zu anderen Menschen.
Susanne J. Bosch

Öffne dein Herz und die Selbstliebe kommt zu dir

Posted on March 9, 2020 at 3:04 PM Comments comments (0)
Öffne dein Herz und die Selbstliebe kommt zu dir

Immer wieder wird es in Büchern und Persönlichkeitstrainings propagiert und suggeriert:
„Erst wenn du dich selbst liebst, bist du in der Lage auch andere Menschen zu lieben“
Viele Autoren und Coaches gehen soweit, dass sie Menschen die Fähigkeit zu lieben quasi absprechen, wenn sie nicht zuvor genügend Selbstliebe entwickelt haben.
Es werden Bücher und Trainings verkauft, die uns erklären und beibringen sollen, wie wir Selbstliebe entwickeln können. Weil wir scheinbar erst etwas erreichen müssen, bevor wir fähig sind zu lieben.

Viele Klienten stellen mir immer wieder die Frage, wie es funktionieren soll, dass man Selbstliebe entwickelt, wenn man schon im ersten Lebensjahr, also in der Zeit, in der sich unser Urvertrauen bildet - so stark vernachlässigt wurde, dass es keinen „Nährboden“ dafür gab.
Was ist mit Menschen, die schon so früh traumarisiert wurden, dass die Bildung der Resilienzfähigkeit gestört wurde? Was ist wenn ein frühes Bindungstrauma der natürlichen Entwicklung von Selbstliebe entgegengewirkt hat?
Sind diese Menschen verdammt ihr Leben lang als „beziehungsunfähig“ abgestempelt zu werden, weil sie nicht in der Lage sind eine gesunde Selbstliebe aus sich heraus zu entwickeln?
Wie soll sich etwas entwickeln, wenn da nichts ist aus dem sich etwas entwickeln könnte?
Wenn man den Persönlichkeitstrainern und Coaches glaubt, die sagen, du musst dich zuerst selbst lieben, bevor du jemand anderen lieben kannst - sieht die Welt recht düster aus für diese Menschen mit frühen Bindungstraumata.

Ich möchte meinen Blick der Buddhistischen Psychologie zuwenden, einen Begriff einer wichtigen buddhistischen Lehre erläutern und dir ein Zitat meines Lehrers Thay Thien Son mitgeben.

In der Tradition des vietnamesischen Mönches Thich Nhat Hanh wird der Begriff „Intersein“ verwendet. Für uns westliche Menschen ist der Gedankengang nicht ganz leicht zu verstehen, aber ich möchte dich dazu einladen, das Thema Intersein mal in deinem Herzen ankommen zu lassen.
Alles ist mit allem verbunden. Das erklärt die buddhistische Lehre, die Intersein beschreibt. Es geht um das wechselseitige verwoben- und abhängigsein von allem mit allem.
Wenn wir das etwas tiefer betrachten, verbirgt sich darin die Weisheit, dass nichts über ein eigenständiges Selbst verfügt. Wir sind mit allem was existiert, verbunden und können nicht aus uns alleine heraus existieren.
Thich Nhat Hanh gibt uns eine schöne Metapher, um diese Lehre zu verstehen:
Wenn wir eine Sonnenblume betrachten, können wir erkennen, dass sie auch aus „nicht-Blume-Elementen“ zusammengesetzt ist. Zum Beispiel lässt sich der Sonnenschein in ihr erkennen. Ohne Sonnenschein könnte die Sonnenblume nicht wachsen. Es ist unmöglich den Sonnenschein aus der Blume zu entfernen oder sie von ihm zu trennen. Die Sonnenblume ist verwoben mit dem Sonnenschein. Ebenso können wir Wolken und Regen in einer Sonnenblume entdecken, denn auch diese „nicht-Blume-Elemente“ sind in ihr enthalten und wir können sie nicht entfernen.
Ohne diese Aspekte könnte die Sonnenblume nicht existieren. Sie kann nicht aus sich selbst heraus existieren. Es braucht die „nicht-Blume-Elemente“ für ihre Existenz.
Und diese Weisheit reicht noch tiefer. Denn ohne Pflanzen gäbe es keinen Sauerstoff.
Eine Wolke kann nicht entstehen ohne Sonne und ohne Wasser. Alles ist miteinander verbunden und Intersein ist ein wechselseitiges Phänomen.

Mein Lehrer Thay Thien Son sagte in einem Vortrag „wenn du in der Lage bist den anderen zu lieben, lernst du dich selbst zu lieben.
Mit anderen Worten könnte man sagen: wenn du andere Menschen hasst, hasst du dich selbst.
Weil du da bist, bin ich hier“.

Mein Herz hat einen Freudensprung vollführt, als ich diese Worte von ihm hörte und verstand.
Was für eine Erleichterung! Ich kann den Druck loslassen das Rätsel lösen zu müssen, wie Selbstliebe entstehen kann, wenn durch ein frühes Bindungstrauma die Entwicklung des Urvertrauens maßgeblich gestört ist!
Man muss nicht „erst etwas entwickeln, erreichen, kreieren … um lieben zu können“.
Niemand muss sich schlechter als andere fühlen oder „beziehungsunfähig“, weil er Schwierigkeiten hat dem eigenen Spiegelbild zu sagen „ich liebe dich“.
Man darf sich entspannen und einfach lieben. Dann lernt man Selbstliebe.
Es gibt keine vorgeschriebene Reihenfolge, die man erreichen muss, bevor man eine gute Beziehung führen kann.
Auch die Liebe zu einem Tier, die Liebe zur Natur, die Liebe die ein spielendes Kind in deinem Herzen berührt… in all diesen Momenten lernst du (automatisch) auch dich selbst zu lieben.
Weil alles mit allem verwoben und verbunden ist.
Du musst keine Technik erlernen, du muss keine Bücher lesen, und du musst nichts erarbeiten. Es braucht keine positiven „Power Sätze“, die du dir vorsagen musst.
Das Üben deiner Selbstliebe erfolgt indem du einfach liebst.
Es braucht nur dein offenes Herz. Mehr nicht.

Und hierzu passt sehr gut, was mir eine Nonne in diesem Zusammenhang erzählte:
Die Bibelstelle „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“ wurde scheinbar falsch übersetzt.
Es müsste heißen „Liebe deinen nächsten als dich selbst“.
Dann schließt sich der Kreis. Alles ist mit allem verbunden.
„Wenn du in der Lage bist den anderen zu lieben, lernst du dich selbst zu lieben“

(Susanne J. Bosch)



Die Spiralreise

Posted on March 3, 2020 at 6:27 AM Comments comments (0)


Die Spiralreise
Was ist die Spiralreise?






Die Spiralreise ist ein von mir entwickletes (Psycho-) Therapie Konzept, vorwiegend für Gruppenprozesse.
Aus den vielen Jahren meiner therapeutischen Arbeit, habe ich mit der Spiralreise einen kreativen Transformationsprozess entwickelt, der die Teilnehmer strukturiert zu verschiedenen Themen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten führt.
Die angewandten Übungen und Interventionstechniken sind lösungsorientiert.

Die Arbeitsmethoden:
Die Spiralreise ist eine prozessorientierte Synthese aus Körperarbeit, Atemtherapie, Meditation, Tanz, Yoga und Kreativität.

Es handelt sich um ein intensives, therapeutisches Selbsterfahrungsseminar, das die Teilnehmer durch einen Wandlungsprozess führt, in dem wir unserer Vision, unserem Zweifel, unseren inneren Dämonen und aber auch unseren Ressourcen und Stärken begegnen werden.

Wir werden gemeinsam meditieren, malen, uns bewegen unseren Körper spüren und auf Phantasiereise gehen. Auf unserem Weg begleiten uns aktive Meditationsformen nach Osho und Atemtherapietechniken, sowie Interventionen aus der Aufstellungsarbeit. Elemente aus der Körperpsychotherapie, der Gestalttherapie, des Systemischen Therapie und der Buddhistischen Psychologie fließen ein.

Die Spirale dient als Symbol der Bewegung.
Zum einen führt sie uns in unsere Mitte, zu unserem innersten Kern.
Nur hier ist es uns möglich eine stabile Verbindung zu uns selbst aufzubauen im Hier und Jetzt, in dierktem Kontakt mit unserem Körper.
Diese Verbindung ist immer Voraussetzung für alle weiteren Schritte auf der Reise.
Zum anderen ermöglicht uns der Weg der Spirale eine Bewegung aus unserer Mitte heraus, der uns mit jeder Umrundung eine Ebene höher führt.
Wir kommen also an vielen Themen immer wieder vorbei, aber wir sind jeweils in der nächsten Umdrehung eine Ebene höher und haben damit einen anderen Abstand zum Erlebten.

Die Stationen unserer Reise orientieren sich entfernt an der Matrix der Heldenreise.
* Der Beginn unserer Reise ist da, wo du bist.
* Wir werden deiner Sehnsucht begegnen. Wo möchte dein Herz hinreisen, wenn es
   frei wäre? Was ruft dich?
* Welche Zweifel und Hindernisse halten dich fest?
* Welche Hilfsmittel und Unterstützer kannst du einladen für deinen Weg?
* Trau dich den Weg zu erkunden
* Welche Dämonen, Schatten und Probleme tauchen auf?
* Geburt der neuen Ressourcen. Die Transformation beginnt
* Feiern und das neu erfahrene verankern



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